Julia bei 1LIVE

Gestern hat Julia für die Spackeria ein paar kurze Statements bei 1LIVE zum Thema Postprivacy abgegeben. Mitschnitt gibts hier:

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5 Antworten zu Julia bei 1LIVE

  1. Johannes Döh schreibt:

    Unglaublich, ein solche Ideologie von einer Piratin zu hören! Es ist irrsinig anzunehmen, dass ein Verzicht auf Datenschutz selbigen ad absurdum führen würde.
    Minute 1:18

    In Twitter verbreiten sich Informationen so schnell, man kann sie gar nicht mehr aufhalten…

    Das hat im Prinzip gar nichts mit Datenschutz zu tun und hat argumentativ keinerlei Berechtigung.

    In Facebook gibt jeder freiwillig Privates über sich Preis…

    Jeder ist schon völlig falsch, denn ich bin nicht einmal Mitglied in diesem Social Network und zwar aus genau diesem Grund. Abgesehen davon kann man relativ weitgehend steuern, was man von sich der Öffentlichkeit offenbart. Da ich mir jedoch nie sicher sein kann, wie die Betreiber solcher Dienste mit persönlichen Daten ihrer Nutzer umgehen, besteht die beste Alternative in Abstinenz.

    Und wenn alle Daten allen gleichermaßen zur Verfügung stünden, sei damit auch keine Macht mehr verbunden.

    Diese These ist völlig absurd. Würde nur eine einzige Person sich daran nicht beteiligen, wobei diese Möglichkeit ausserordentlich realistisch ist, verliert dieses Konzept direkt jegliche Sinnhaftigkeit. Als grenzenlose Naivität könnte man dies nur noch bezeichnen.
    Minute 1:30
    Was Marc Zuckerberg sagt, ist keine Gesetzmäßigkeit, sondern sein Geschäftsmodell, welches aufgrund vieler dummer Menschen funktioniert.
    Minute 1:40 – Discover me
    Wie dumm muss man sein, solche Dienste freiwillig zu nutzen?

    Ich gehöre zur ersten Generation, die von Anfang an mit digitaler Kommunikation aufgewachsen ist

    Dieses Statement von Julia Schramm könnte dümmer nicht sein, um damit diese Spackeria- Ideologie zu begründen. Gerade diese Generation, die so unendlich stolz darauf zu sein scheint, als Facebook- Generation verstanden zu werden, hat den Bezug zur Realität verloren. Da glauben tatsächlich viele, mit Facebook, Twitter, EBay, Amazon und Blogs sei die digitale Welt erschöpft. Wer nicht mal mit 64 KiloByte einen kompletten PC gesteuert hat, dem fehlt vieles an Grundlagen, um überhaupt bei dieser Technologie mitreden zu können. Web 2.0 ist technisch betrachtet gar nicht so der wirkliche Fortschritt, sondern man hat die virtuelle Welt für DAU’s damit zugänglich gemacht. Trotzdem werden die meisten davon überollt und sie merken es nicht einmal. Wer den Thesen von Julia Schramm folgt, muss sich später nicht wundern, virtuell öffentlich geteert und gefedert zu werden.

    • fasel schreibt:

      Dass Leute „dumm“ seien, die an digitaler Kommunikation teilhaben, hört man ja öfter. Ist leider ein trauriges Menschenbild und ein weltfremdes, denn diese massenhafte Kommunikation findet ja statt und man muss damit umgehen.
      Deine 64KB-Kompetenz qualifiziert offensichtlich nicht sonderlich für den Diskurs. Technisches Hintergrundwissen ist natürlich für einige Fragen wichtig, aber man muss beide Welten kennen: Den grauen Maschinenraum und die bunte Welt des Miteinanders.

      • Johannes Döh schreibt:

        Dass Leute „dumm“ seien, die an digitaler Kommunikation teilhaben, hört man ja öfter.

        Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Les es dir nochmals durch und du solltest erkennen, dass ich nicht das geschrieben habe, was du zu implementieren versuchst. Gut, dass wenigstens du beide Welten kennst, dein Kommentar bestätigt dies ja sehr schön, eine konstruktive Antwort sieht anders aus…

        • fasel schreibt:

          Was Marc Zuckerberg sagt, ist keine Gesetzmäßigkeit, sondern sein Geschäftsmodell, welches aufgrund vieler dummer Menschen funktioniert.
          Minute 1:40 – Discover me
          Wie dumm muss man sein, solche Dienste freiwillig zu nutzen?

  2. Tom schreibt:

    Das ist doch sehr kurzsichtig von euch. Es gibt sehr viele Menschen die ihre Privatsphäre erhalten wollen. Da aber sehr viele Firmen, Regierungen und Menschen Interesse haben diese für alle abzuschaffen oder zumindest einzuschränken, wäre es an der Zeit denen, die ja leider eine Minderheit sind im öffentlichen Leben, den Rücken zu stärken. Die Leute denen ihre Daten egal sind, werden ja auch nicht eingeschränkt, sie können jederzeit alles tun um ihr Privatleben offen zu stellen. Also gebt euch ein Ruck und helft uns, ich und eine Minderheit wollen unsere Privatsphäre erhalten und können dies leider immer seltener.

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