Privatsphäre, Offenheit und das Netz: Ein Manifest

Da Google, Facebook und andere Firmen unsere Datenspuren ausnutzen um uns beim Vernetzen und Kommunizieren zu helfen, müssen wir, die Menschen, einige Grundrechte etablieren.

Von Jeff Jarvis  /  Juni 2011

Dieser Beitrag erschien im Original auf Englisch im IEEE Spectrum Magazine unter dem Titel „Privacy, Publicness, and the Web: A Manifesto“. Die Ausgabe beschäftigt sich grundsätzlich mit dem Kampf um die Zukunft des sozialen Webs.
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Jeff Jarvis und Erico Guizzo (IEEE).
Übersetzung: Sebastian Westermayer, Julia Schramm.

Das Internet ist seit Gutenberg das bedeutendste Instrument für gesellschaftliche Veränderung. Angetrieben von den Marktführern Google und Facebook verändern sich Wirtschaft, Gesellschaft, aber auch unsere Beziehungen und letztlich sogar unser Weltbild. Sie wandeln unsere Vorstellung von Privatsphäre und Öffentlichkeit. Doch wird diese neue Welt eine bessere sein?

Facebook und Google – und auch ich – glauben, dass eine offene Gesellschaft eine bessere Gesellschaft ist. „Unter dem Strich ist es gut, die Welt offener zu gestalten,“ erzählte mir der Gründer von Facebook, Mark Zuckerberg. „Unser erklärter Auftrag ist es die Welt offener zu machen und besser zu vernetzen.“ Google dagegen hat es sich zur Aufgabe gemacht das öffentliche Wissen dieser Welt zu organisieren und zugänglich zu machen.

Eine öffentliche Gesellschaft bietet viele Vorteile. Sir Tim Berners-Lee, Erfinder des World Wide Web, hat dazu aufgerufen, so viel Daten wie möglich – ausgenommen derer, die die Privatsphäre aufs Spiel setzen – offen zugänglich zu machen, um das Netz in die nächste Phase zu bringen. Denn, erst wenn Daten auf Daten geschichtet und verknüpft werden, kann ihr Nutzwert drastisch steigen.

Google verlangt Offenheit, wenn wir online gefunden werden wollen. Facebook ermöglicht, besingt und fordert Transparenz in unseren Beziehungen und Identitäten. Und abgesehen von der Ironie, dass eben diese beiden Unternehmen einer undurchsichtigen Firmenpolitik frönen, müssen wir erkennen: Wir stehen am Beginn einer Ära der Offenheit, die bestimmen wird, wie Wirtschaft und Regierung funktionieren und wie sie mit ihren Wählern, Mitarbeitern und Kunden umgehen.

Im Zuge meiner Forschungen habe ich festgestellt, dass Sorgen um Privatsphäre oft durch die Veränderungen, die neue Technologien mit sich bringen, ausgelöst werden. Nach der Erfindung der Druckerpresse fürchteten sich die ersten Buchautoren davor, ihre Ideen dauerhaft öffentlich zu machen. In den USA kamen die ersten ernstzunehmenden Diskussionen um ein Recht auf Privatsphäre um 1890 auf. Der Auslöser war die Erfindung der Kodak-Kamera und das Aufkommen der Boulevardblätter. Das Telefon, Miniaturmikrofone, Videokameras, RFID-Chips – alle lösten ähnliche Sorgen aus. Aktuell ist das Internet an der Reihe.

Zuckerberg glaubt Facebook sei die nächste Phase des Netzes nach Google. Ihm zufolge litten die Menschen vor dem Internet unter „privacy through obscurity“ („Datenschutz durch Verdunkelung“), aber jetzt gibt uns das demokratisierende Netz die volle Möglichkeit, uns mitzuteilen und zu veröffentlichen, sowohl Verbraucher, als auch Produzent zu sein. „Wenn jeder ein kleines bisschen Informationen mitteilt, kann man riesige Wissensanlagen zusammenzustellen – seien diese nun eine effektivere Art  der Nachrichtenerstellung oder eine bessere Enzyklopädie“ sagt er. Das ist es, was uns das Internet, Suchmaschinen und Internetplattformen ermöglichen.

Dennoch sind Facebook und Google nur Firmen. Wie Eric Schmidt, Vorstandsvorsitzender von Google, inmitten eines Machtkampfs mit China, um Zensur von Suchresultaten und mögliche Angriffe auf Googles Server von chinesischen Hackern, sagte: Google ist kein Staat und hat keine Polizeikräfte oder Diplomaten. Trotzdem war es letztlich der Konzern Google, der die Rechte, Sicherheit und Prinzipien des Netzes gegenüber der chinesischen Regierung und den chinesischen Hackern repräsentierte. Google wurde in diesem Moment zu einem Botschafter der neuen Welt in der alten, da niemand anders diese Rolle einnehmen wollte.

Und das war auch in Ordnung, bis Google über „Netzneutralität“ – das Konzept, gemäß dem jeglicher Datenverkehr gleich behandelt werden soll – mit Verizon Communications zu verhandeln begann. Ergebnis war ein der US-amerikanischen Federal Communications Commission präsentierter Vorschlag, Netzneutralität für mobile Verbindungen zu opfern, um sie im kabelgebundenen Internet zu sichern. Ich beklage diesen Vorschlag und den Fakt, dass er ohne uns – die Internetnutzer – ausgearbeitet wurde. Aber nochmal: Google ist nur eine Firma, die im eigenen Interesse handelt. Das gleiche gilt für Facebook, dessen Motive und Interessen gegenüber der Privatsphäre der Nutzer wiederholt kritisch hinterfragt wurden.

Wir, das Volk des Internets, benötigen einen Prinzipiensatz für unsere neue Welt. Wir brauchen etwas, auf das wir unsere Regierungen verweisen können, wenn diese das Netz zensieren oder versuchen wollen es zu kontrollieren, aber auch wenn Firmen neue Produkte schaffen oder sich problematisch verhalten.

Ich habe diesen richtigen Satz an Prinzipen selbst noch nicht entwickelt, aber ich präsentiere einen Anfangspunkt für eine Debatte, von der ich überzeugt bin, dass wir sie führen müssen.

I. Wir haben das Recht uns zu verbinden.
II. Wir haben das Recht zu sprechen.
III. Wir haben das Recht uns zu versammeln und zu handeln.
IV. Datenschutz ist eine Ethik des Wissens.
V. Offenheit ist eine Ethik des Teilens.
VI. Unsere Institutionen sollen standardmäßig offen sein, geheim nur wenn nötig.
VII. Was öffentlich ist, ist öffentliches Eigentum.
VIII. Alle Bits sind gleichwertig
IX. Das Internet muss offen und dezentral bleiben.

Im Original:

I. We have the right to connect.
II. We have the right to speak.
III. We have the right to assemble and to act.
IV. Privacy is an ethic of knowing.
V. Publicness is an ethic of sharing.
VI. Our institutions‘ information should be public by default, secret by necessity.
VII. What is public is a public good.
VIII. All bits are created equal.
IX. The Internet must stay open and distributed.

Das ist die Betaversion einer benötigten Deklaration – unvollständig, nicht perfekt und bereits mehrfach überarbeitet. Wir müssen diese großen Fragen über die Architektur und die Konsequenzen unserer Entscheidungen in Betracht ziehen – nicht nur jeder für sich alleine, sondern wir für das Netz als Ganzes. Welche Prinzipien sollen unseren Entscheidungen zugrundeliegen? Was sollen Privatsphäre und Öffentlichkeit in Zukunft bedeuten? Nehmt an der Diskussion in den Kommentaren unten teil.

Entweder in den original Kommentaren oder gerne auch hier.

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16 Antworten zu Privatsphäre, Offenheit und das Netz: Ein Manifest

  1. Matthias Pfützner schreibt:

    Ich bin mit der Übersetzung der Punkte zum Teil nicht einverstanden, bzw. denke, daß sie „freier“ gestaltet werden muß (soll aber keine Kritik sein, sondern eine Anregung, nochmals mit Jeff zu sprechen, was er evtl. genau gemeint haben könnte…):

    III. We have the right to assemble and to act.
    III. Wir haben das Recht uns zu versammeln und zu handeln.

    Hier kommt im Englischen kein „uns“ vor, denkt an #datalove! Es könnte auch darum gehen in den Worten Jeff’s, daß das „Zusammenbauen“ oder „Zusammenführen“ von Daten und das „Handeln“ mit Daten erlaubt sein soll/muss!

    Ich würde es evtl. eher mit:

    III: Wir haben das Recht, zusammenzuführen und zu agieren.

    übersetzen, wohl wissend, daß damit dann leider nicht die Versammlungsfreiheit abgedeckt würde.

    Gleiches gilt dann natürlich auch für:

    I. We have the right to connect.
    I. Wir haben das Recht uns zu verbinden.

    Hier muß das „uns“ raus, auch hier leider wohl wissend, daß es dann im Deutschen unklarer ist, als im Englischen, was gemeint sein könnte. Aber, auch hier: Ich darf und soll mit den Daten etwas anfangen dürfen, sie also verbinden dürfen (nicht nur mich, sondern eben auch „meine“ Daten bzw. Daten überhaupt.

    Ansonsten: Danke für die Übersetzung, evtl. hilft es ja dem einen oder anderen in der Diskussion…

    Liebe Grüße,

    Matthias

    • fasel schreibt:

      in http://www.buzzmachine.com/2010/03/27/a-bill-of-rights-in-cyberspace/ hatte Jeff die Punkte mal aufgefächert.

      da kommt schon rüber, dass die Punkte in etwa so gemeint sind wie übersetzt:

      We have the right to connect.
      This is a preamble and precondition to the American First Amendment: before we can speak, we must be able to connect. Hillary Clinton defines the freedom to connect as “the idea that governments should not prevent people from connecting to the internet, to websites, or to each other.” It is this principle that also informs discussion of net neutrality.

      We have the right to assemble.
      In the American Bill of Rights, the right to assemble is listed separately from the right to speak. The internet enables us to organize without organizations and collaborate and that now threatens repressive regimes as much as speech.
      We have the right to act.
      These first articles are a thread: We connect to speak and speak to assemble and assemble to act and that is how we can and will change the world, not just putting forth grievances but creating the means to fix them. That is what threatens the institutions that would stop us.

      also
      I. We have the right to connect. -> Recht uns mit dem Netz und untereinander zu verbinden
      III. We have the right to assemble and to act. -> beschreibt Versammlungs- und allgemeine Handlungsfreiheit

      Die Punkte die du ansprichst fehlen tatsächlich:
      – Verknüpfung von Daten würde ich „VI. Our institutions’ information should be public by default, secret by necessity.“ zuordnen. Wir brauchen nicht nur offene Informationen/Daten (Open Data), sondern auch in einer verknüpfbaren/maschinenlesbaren Form
      – den Gedankengang assemble -> Zusammenbauen, kann man auch negieren und disassemble draus machen. Also das Recht Hard- und Software „aufzumachen“. Also kein DRM usw, man bleibt Herr über die Produkte die man gekauft hat und das was darauf läuft

  2. René Hüftlein schreibt:

    Sehr schön!

    Ich finde den Text sehr gelungen. Die Übersetzung der Forderungen ist tatsächlich nicht einfach und ich bin anfangs auch etwas darüber gestolpert. Bessere Formulierung würden mir spontan allerdings auch nicht einfallen.

    Ich vermute Julia und Sebastian haben da auch lange rumgefeilt, bis sie sich entschieden haben die englischen Originale anzufügen. Das ist meiner Meinung nach auch die sinnvollste Variante gewesen. Die Forderungen sind leider selbst im Englischen recht diffus. Der Vorschlag von Matthias mit Jeff direkt Kontakt aufzunehmen ist vielleicht auch hilfreich.

    Ich fürchte allerdings, dass er diese Forderungen absichtlich so unklar formuliert hat, gerade weil er eine Diskussion darüber anstoßen wollte. Von daher ist mein Vorschlag zunächst abzuwarten bzw. sich an der englischsprachigen Diskussion zum Thema zu beteiligen. Einen vollständigen Konsens wird es dort wohl nicht geben, aber vielleicht werden die Formulierungen deutlicher, sodass man sich in ein paar Wochen mit einer Übersetzung leichter tun könnte.

    Post-Private Grüße René 🙂

    • fasel schreibt:

      Jeff ist schon über ein Jahr an dem Thema dran, die älteste Version die ich auf die Schnelle finden konnte war von 02/2010. Glaube mit abwarten kommt man nicht weiter. Es geht ja auch nicht darum die Prinzipien exakt zu übersetzen, sondern die Diskussion auch hier zu führen.

      noch ein Funfact: Die Prinzipien zu übersetzen war der leichteste Teil. Aber bei solchen Sachen mit uneindeutigen Begriffen ist es immer sachdienlich das Original danebenzustellen

  3. Dirk Burchard schreibt:

    Zuckerbergs „privacy through obscurity“ mit „Datenschutz durch Verdunkelung“ zu übersetzen ist arg lustig, denn Zuckerberg wäre da selbst einer der klassischen Verdunkeler, daß er seine Nutzer sich auf schematisierte Persönlichkeitsprofile reduzieren läßt und ihnen Kontrolle über die Verwendung ihrer Daten weitgehend vorenthält. Zuckerberg ist ein typischer Wein trinkender Wasserprediger, denn er versucht sich vorgeblich von dieser reaktionären Ideologie abzugrenzen, die Informationelle Selbstbestimmung des einzelnen auf einen vorsätzlich falsch verstandenen Datenschutz zu reduzieren und damit Menschen in die Selbstzensur zu treiben, indem er praktisch genau dasselbe macht, nur etwas aufgefrischter – oder würde er Thessa nicht ebenfalls ganz klassisch vorhalten, sie habe ihre öffentliche Einladung zu ihrem 16. Geburststag in Hamburg selbst zu verantworten? Zuckerbergs User sind eher Lemminge als Träger von gesellschaftlicher Veränderung.

    Zutreffend übersetzt ginge es wohl eher um „Privatsphäre durch Verborgenheit“ oder auch durch zurückhaltende Unauffälligkeit. Das war aber schon ein Kritikpunkt von Datenschützern in den 80ern, die das selbst bis in das Volkszählungsurteil des Bundesverfassungsgerichts durchgestritten haben und der zum Beispiel regelmäßig ein Verbot von Kameraüberwachungen begründet, gerade weil diese die Freiheit des einzelnen reduzieren, sich unbefangen im öffentlichen Raum zu bewegen. Derartiges als ein ganz neues Argument verkaufen zu wollen, ist schon armselig, aber da will die Spackeria sowieso regelmäßig Radneuerfinder sein.

    Im übrigen reagiere ich auf das individualitätsfeindliche völkische Wir immer extremst allergisch und würde niemals etwas unterschreiben, das irgendein „Wir haben das Recht…“ fordert. Das müßte jedenfalls heißen „Jeder hat das Recht…“

  4. lotsof... schreibt:

    „Da Google, Facebook und andere Firmen unsere Datenspuren ausnutzen um uns beim Vernetzen und Kommunizieren zu helfen, müssen wir, die Menschen, einige Grundrechte etablieren.“

    Haha, das ist ja nett von Google, Facebook und andere Firmen. Dass sie uns da ganz selbstlos beim Vernetzen und Kommunizieren helfen wollen. Und ich Naivchen dachte schon, Google, Facebook und andere Firmen nutzen unsere Datenspuren nur aus, um damit Geld zu verdienen. Man lernt nie aus.

    • fasel schreibt:

      wie wäre es mit sowohl, als auch? win-win?

    • René Hüftlein schreibt:

      Es ist eindeutig der klare Wunsch dieser Firmen eine vernetztere und kommunikativere Welt zu gestalten. Dafür benötigen wir allerdings eine gute Infrastruktur, die sehr teuer ist. Weil die Dienste per Definition für jeden zugänglich sein sollen müssen Sie kostenlos bleiben. Das einzige was diese Firmen nun haben um unsere Infrastruktur zu unterhalten sind eben die Daten des Netzwerks. Wir hingegen profitieren durch kostenlose Dienste auf performanter Hardware und obendrein entwickelt sich Werbung von sinnloser Berieselung zu interessanten Produktinformationen…

      • lotsof... schreibt:

        Interessante Produktinformationen hole ich mir („pull“) selbstbestimmt zu gegebener Zeit, wenn ich es wünsche und Anschaffungen plane. Von mir ungewünschte aufgedrückte („push“) blende ich mit dem Adblocker aus.

        Ansonsten darf ich deinen Worten wohl entnehmen, dass Gruner+Jahr bei StudiVZ nur eingestiegen ist, um eine vernetztere und kommunikativere Welt zu gestalten. Das ist toll – wir sind von lauter Menschenfreunden umgeben! Edeka möchte mir frisches Gemüse anbieten, meine Krankenkasse will, dass ich gesund bleibe, Pro7 möchte mich gut unterhalten, die Deutsche Bank will mir tolle Kredite zur Verfügung stellen, damit ich mir was schönes kaufen kann, die Gewinnspieltante am Telefon will mir auch was schenken, obwohl ich nirgendwo mitgespielt habe, und Facebook will, dass ich gut kommunizieren kann. Warum sind die nur alle so nett zu mir? Einen kleinen Obulus haben sie sich natürlich verdient, bei so viel Liebe.

        • fasel schreibt:

          Wenn du mehr als nur den ersten Satz vom Text liest, findest du den Hinweis, dass Firmen Firmen sind. Sie wirtschaften natürlich gewinnorientiert, ich weiss nicht warum das immer als schlecht hingestellt wird. Es gibt ein Angebot, du kannst es nutzen oder lassen.
          Darüber hinaus haben, besonders im angloamerikanischen Raum, Firmen oft ein „mission statement“, das von Facebook und Google ist klar kommuniziert. Steht aber auch im Text…

          • post-post schreibt:

            Wäre die Social Media-Infrastruktur nicht besser in der Hand der Nutzer? Wie Wikipedia. Denn warum verrät Facebook so wenig über seine Einnahmen und Geschäftspartner? Ich will die Daten sehen. Ich will auch wissen, worüber gerade geredet wird, welche interessanten Verbindungen zwischen anderen Usern bestehen, wer in wen verknallt ist oder wer was organisiert – ich will die Daten. Warum gibts die nirgendwo, warum behält Facebook sie eifersüchtig für sich? Sharing is caring. Stellt das ins Netz!

            Oder gilt post-privacy jetzt nur für die User, und nicht auch für Unternehmen?!

    • Ferenjito schreibt:

      Ich bin jeden Tag in den Supermarkt gegangen, in der irrigen Annahme dass die Verkäufer an meinem Wohlergehen interessiert waren. Mittlerweile habe ich rausgefunden, dass die an mir GELD VERDIENEN wollen. Skandal! Ich lasse mich ja grundsätzlich nur mit Leuten ein, deren Motiv mit mir umzugehen einzig und allein Nächstenliebe und Großmut ist.

  5. Pingback: Linkschau, die Neunte. | Die datenschutzkritische Spackeria

  6. sofias. schreibt:

    IV. Datenschutz ist eine Ethik des Wissens.
    V. Offenheit ist eine Ethik des Teilens.

    oder zu deutsch: hä?

    • fasel schreibt:

      ich interpretiere es so:
      Datenschutz sollte man aus der Richtung denken, wer was über wen wissen können soll, Offenheit dagegen aus der, was man wem zur Verfügung stellt.
      Es sind zwei verschiedene Sichtweisen, die man beim Ausarbeiten von Regeln für unsere Gesellschaft im Hinterkopf behalten sollte.

      Eine Interpretation von Jeff habe ich noch nicht dazu gesehen und da ist eine Menge Spielraum…

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